warumsindwirkeinehelden


failures.
November 1, 2006, 6:46
Gespeichert unter: Shadows

(music: tilly and the wall)

aus dem eben noch vorhandenem zustand der verzweifelten leere den man auf wochen monate und jahre ausstrecken koennte manifestiert sich der, der verleugnung und des abstreitens. es hatte ja so kommen muessen. war von vornherein unsinnig ueberhaupt den ansatz eines versuches zu wagen, weil schon feststand das wir zum scheitern verurteilt waren. waren wir aber nicht. ich war und bin einfach nur unfaehig. also gibt es wieder bier wie jeden abend in den vergangenen wochen. damit wir immer in der mitte des sees treiben und dem ufer nie zu nahe kommen. carlsberg kaufen bei rewe. und dann in die einzige indiedisko dieses ortes die aufgrund des mangels an alternativen sogut wie jedes wochenende aufgesucht wird und eigentlich, redet man sich ein, gar nicht so schlimm sei. ist sie auch nicht. wir sind jedes mal ziemlich betrunken schon wenn wir ankommen, was das ganze nochmal ertraeglicher macht. heute gibt es neben 6-7 weiteren becks auch noch whiskey. ich steh immer wenn ich nicht tanze am rand und halte nach dem tuerkisen maedchen ausschau, das einen freund, der meine ex freundin mal hat telefonieren lassen, hat, aber trotzdem jeden abend aufs neue das tollste maedchen im gesammten lokal ist. neuerdings jedenfalls. dann gibt es irgendwann nur noch wasser. wegen dem schon bedrohlich angestiegenem alkoholspiegel. dann folgen diskusionen ob das neue kasabian album nun toll ist oder nicht. ich bin letzterer meinung. ich erklaere dem barpersonal drei bis viermal das sie die tollsten menschen der welt waeren da sie mich immer wieder vor dem dehydrieren aufgrund von zuviel alkohol bewaren. sie freuen sich und denken sich ihren teil. es sind nur noch fuenf oder sechs tanzende menschen auf der tanzflaeche. dann kommt „where is my mind“ und ich bin wieder gluecklich. es folgen noch drei oder vier lieder an die ich mich nicht mehr erinnere. dann kommt „where bluebirds fly“ und der ganze spuk ist vorbei. draussen falle ich noch von einer mauer und muss mir helfen lassen weil ich alleine nicht mehr aufstehen kann. ich uriniere in die elbe wie jedesmal wenn ich nach hause gehe. als ich an der schwalbe in der dessauer strasse vorbeikomme ueberlege ich mir das man nur einen bus braeuchte um sie zu klauen. zuhause falle ich ins bett. fuck it. it´s over once more.
ich denke nochmal kurz an das tuerkise maedchen, komme zu dem entschluss das ich schon genug schaden angerichtet habe und schlafe ein.


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