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look at the stars they all shine for us.
ueberhaupt haben fuer uns die sterne noch nie geschienen. jedenfalls nicht so das wir es mitbekommen haetten. wir waren damit beschaeftigt gut auszusehen und wichtige dinge zu tun. sehr wichtige dinge sogar. wir mussten im internet unterwegs sein und maedchen anmachen. wir mussten fernsehen und mit hilfen von gras und anderen drogen unseren horizont erweitern. wir mussten jeden samstag tanzen gehem. wir mussten stillsitzen und aus buechern lernen wie die welt funktioniert anstatt einfach aufzustehen und sie selbst zu erfahren. die sterne interessierten uns herzlich wenig. es waren halt einfach nur helle punkte am firnament die man nur dann sah, wenn man nachts bei wolkenfreiem himmel durch zufall mal nach oben blickte. aber meistens gab es selbst nachts bei klarem himmel besseres zu tun als zu den sternen aufzublicken.
ab und zu verliebte man sich. dann sah man auf einmal die sterne. man verbrachte seine zeit damit abends auf wiesen zu liegen und den himmel anzustarren ganz so als waere man der meinung man koennte daraus etwas erfahren, etwas lernen. man erfand einfach neue sternbilder. solange bis man den grossen wagen unter all den eigenen sternbiuldern gar nicht mehr erkenne konnte. die sterne waren lebenszweck und lebens inhalt in diesem abschnitt. die sterne waren das wichtigste, zerbrechlichste gut das wir nichteinmal besitzen konnten. sie waren aber gleichzeitig die einzige konatante. das mussten wir feststellen als wir nichzt mehr verliebt waren und die sterne wieder verschwanden ganz so schnell wie sie gekommen waren.
look at the stars they all shine for us.
ueberhaupt haben fuer uns die sterne noch nie geschienen. jedenfalls nicht in einer form die es uns moeglich gemacht haette sie wahrzunehmen, ihnen eine bedeutung zuzumessen. wir nahmen ihre existenz nur als den beweis dafuer das es sie gab an. wir konnten auch eine frischgemaehte wiese oder den geruch den ein sonnen aufgang verbreitet nicht schaetzen. wir hatte vergessen wie schoen morgentau aussihet wenn die sonne durch ihn scheint. wir wussten nicht mehr was einst ein bellender hunbd fuer eine unertraeglich angst uns hatte empfinden lassen, welch schreckliche erkenntniss das nicht alles gut war wir empfanden als und das erste mal eine wespe stach. wir hatten vergessen wie es war einfach nur zu sein, auf der erde zu liegen und die zeit zu verschwenden. wir hoeren so viel musik das wir ueberhaupt nicht mehr wissen was stille eigentlich ist. wir sehen jeden morgen in den spiegel sehn alle makel und sind fest davon ueberzeugt das wir, der spiegel und der rest der welt gestern genauso aussahen wir wir heute aussehen und auch morgen wieder ausehen werden.
warum sind wir keine helden?
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