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ich kann immer noch nicht daran glauben, dass sie jeden morgen aufwachte. sie wachte jeden morgen auf und bewegte sich einfach nicht. sie lag die ganze zeit da und starrte die decke an und laechelte. glaube ich zumindest. ich sah nur die decke unter der sie lag. ihr kopf verschwand hinter dem schrank. ich lag auf einer iso matte auf dem boden. mit blick zum fenster, an dem man trotz der tatsache das es ein kellerfenster war und nur den blick auf eine mauer freigab erkenne konnte das es langsam wieder tag wurde. auf der anderen seite des raumes sah man durch ein fenster den sonnenaufgang.die schrankwand war mit zeitungsausschnitten und postern beklebt. eine bunte durchmischte, jedoch irgendwie auch schluessige und ausgeglichene stimmung. stilvoll. die meisten von ihnen musikbezogen. ein weiterer grund. ich hatte am abend noch david bowie mit mick jones, dem clash gitarristen verwechselt. aber bowie sah auf dem bild einfach absolut nach mick jones aus. auf dem tisch stand ein uraltes telefon. ich wunschte mir immer es wuerde ringen denn wenn es das tat verbreitete sich ein unglaublich friedliches klingeln aus das man am liebsten einfach nur dasitzen und dem klingeln lauschen wollte. auf dem tisch in der ecke stand ein mac.
ich schlief immer auf einer iso matte auf dem boden. obwohl das bett gross genug gewesen waere. das war einfach so und es waere mir nie eingefallen nach einem grund dafuer zu fragen. ich verstand es ohne zu fragen. wie alles oder wenn nicht das, dann zumindest vieles von dem was sie tat und was andere menschen als unverstaendlich auffassten. ich musste daran denken wie ich ihr am abend zuvor 25 cent gegeben hatte um kaffee zu kaufen. dieser moment hatte eine unbeschreibliche intesivitaet die aus dem nichts entstand und dann einfach da war. wir sahen uns in die augen und als ihre finger das geldstueck beruehrten erwartete ich einen elektrischen schlag. oder eine chemische reaktion. eine verschioebung der sterne vieleicht. irgendetwas das in der lage gewesen waere darzustellen welchebedeutung die 25 cent hatten die zwischen uns standen.diese verfliegenden augenblicke, sekunden die ungeheure laengen erreichten, haeuften sich. sie kamen erst selten, dann oefter vor. die letzte woche bevor ich ging war eine einzige, lange, unglaublich schoene sekunde.
unsere zeit war limitiert. es gab von anfang an den tag x, an dem sich unsere wege die sich fuer kurze zeit gekreuzt, vereint hatten, sich wieder trennen wuerden. und jeden morgen wenn ich aufwachte war sie schon lange wach. sie lag ohne sich zu bewegen in ihrem bett und starrte die decke an.
und laechelte.
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